Für eine intakte und gerechte Welt

Es geht um gut leben statt mehr haben und die Freiheit zu einer menschlich, ökologisch und ökonomisch redlich handelnden Wirtschaft und Gesellschaft die aufbauend auf den Prinzipien der Menschenrechte, Menschlichkeit und Rücksichtnahme nach allgemeiner Gerechtigkeit und Zufriedenheit strebt.

Die Möglichkeit dazu ist gegeben: Es ist genug für alle da, wir sind erfindungsreich und wir können teilen. Wir können mitfühlend sein, wertschätzend kommunizieren und Konflikte gewaltfrei lösen.

Wir können aus den Krisen unserer Zeit lernen. Niemand ist ohne Verantwortung am Zustandekommen der heutigen Situation. Jeder kann zur Lösung der Probleme beitragen.

In einer begrenzten Welt kann und darf die eigene Sicherheit und der eigene Wohlstand nicht mehr zu Lasten der Sicherheit und des Wohlstands aller anderen Menschen dieser Erde erarbeitet werden. Wir haben nur diese eine Erde, die wir von unseren Vorfahren vererbt und von unseren Nachfahren anvertraut bekommen haben. Wir müssen lernen mit den begrenzten Gütern dieser Erde gewissenhaft umzugehen und diese gerecht zu teilen.

Wir leben heute in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht über unsere Verhältnisse und ignorieren die globalen Folgen der Übernutzung der Natur. Wir privatisieren die Gewinne eines ungezügelten Konsums und sozialisieren die Lasten und Kosten dieser Wohlstandsbildung. Die zunehmend ungerechte Verteilung von Vermögen und Lasten bedroht den Frieden und die Freiheit aller Menschen. Wir müssen aufhören unsere Zukunft auf Schulden und nicht erneuerbaren Ressourcen zu bauen und beginnen unsere Zukunft auf erneuerbare Ressourcen und und gewissenhafter Güternutzung zu bauen.

Alles hängt mit allem zusammen: Ohne Wirtschaftlichkeit schaffen wir es nicht, ohne Menschlichkeit ertragen wir es nicht, ohne Gemeinsamkeit erleben wir es nicht.

Ich will durch gemeinsames Denken zu einer gerechten Einschätzung kommen und bei der Umsetzung gewissenhaft handeln und deshalb vertrete ich meine Ansichten und Vorhaben in den sozialen Medien sowie auf Plätzen und Podien und engagiere ich mich an Orten demokratischer Meinungsbildung und des bürgerlichen Engagements.

Ich will Demokratiegestalter statt Demokratiezuschauer sein. Ich empöre mich über Bürokratie statt Empathie, Bankenrettung statt Bürgerrettung, Lobbykratie statt Demokratie, Bad Banks statt Good Governance sowie Machtpolitik statt interkulturellen und interreligiösen Dialog.

Solange der Handel mit Bananen stärker reguliert wird als der Handel mit Waffen und Geld, die Pflege von Maschinen besser bezahlt wird als die Pflege von Menschen und das Besitzen wichtiger ist als das Nutzen können ist, solange sind wir unserer Verantwortung für ein gutes Leben aller Menschen und eine intakte Erde für alle Lebewesen nicht gerecht geworden.

Wenn wir weiterhin einem System freien Lauf lassen, das darauf baut, dass an alles gedacht ist wenn alle an sich denken, dann opfern wir den allgemeinen Wohlstand dem Gewinn- und Machtstreben einer Minderheit und befördern letztlich die Selbstzerstörung des heutigen Wohlstandssystems.

Es geht mir um die Zukunft gewissenhafter Bürger in einem vereinigten Europa als Modell einer gerechten Gesellschaft zufriedener Bürger. 

Jeder kann etwas tun für eine intakte und gerechte Welt. Und genau da liegt eine gute Zukunft: in der Hand von uns Bürgern. InnovativeMitte ist ein Bekenntnis, ein Kulturimpuls oder gar das Manifest einer überparteilichen Bewegung. 

Wir sollten den 16. Oktober zum WeltResolvenzTag - zum Tag des Dialogs über den Ausgang des Menschen aus der selbstverschuldeten ökonomischen, ökologischen und sozialen Verschuldung.

Es geht um eine intakte und gerechte Welt.